Württembergischer Schützenverband 1850 e.V.

Bisher galt:

  • §4 - Voraussetzungen für eine Erlaubnis / Absatz 4 Satz 1

Die zuständige Behörde hat drei Jahre nach Erteilung der ersten waffenrechtlichen Erlaubnis das Fortbestehen des Bedürfnisses zu prüfen.

  • §4 – Voraussetzungen für eine Erlaubnis / Absatz 4 Satz 3

Die zuständige Behörde kann auch nach Ablauf des in Satz 1 genannten Zeitraums das Fortbestehen des Bedürfnisses prüfen.

Hinweis WSV: Die erneute Bedürfnisprüfung wurde vom Verband durchgeführt. In Fällen, wo die Nachweise in begründeten Fällen nicht vollumfänglich erbracht werden konnten, erwirkten wir eine Fristverlängerung bei der Behörde mit nochmaliger Prüfung zu einem späteren Zeitpunkt. Auf diesem Wege konnten drohende Widerrufe abgewendet werden.

 

Seit 01.09. 2020 gilt nun:

 

§4 Absatz 4

Die zuständige Behörde hat das Fortbestehen des Bedürfnisses bei Inhabern einer waffenrechtlichen Erlaubnis alle fünf Jahre zu überprüfen.

Ab sofort wird das Bedürfnis des Sportschützen unterteilt in:

  • Bedürfnis zum Erwerb von Schusswaffen
  • Bedürfnis zum Besitz von Schusswaffen

 

§14 Absatz 3 – Erwerb, wie bisher auch

 

§14 Absatz 4 – Besitz

Für das Bedürfnis zum Besitz von Schusswaffen und der dafür bestimmten Munition ist durch eine Bescheinigung des Schießsportverbandes oder eines ihm angegliederten Teilverbandes glaubhaft zu machen, dass das Mitglied in den letzten 24 Monaten vor Prüfung des Bedürfnisses den Schießsport in einem Verein mit einer eigenen erlaubnispflichtigen Waffe

  • Mindestens einmal alle drei Monate in diesem Zeitraum betrieben hat oder
  • Mindestens sechs Mal innerhalb eines abgeschlossenen Zeitraums von jeweils zwölf Monaten betrieben hat.
  • Besitzt das Mitglied sowohl Lang- als auch Kurzwaffen, so ist der Nachweis nach Satz 1 für Waffen beider Kategorien zu erbringen.
  • Sind seit der ersten Eintragung einer Schusswaffe in die Waffenbesitzkarte oder der erstmaligen Ausstellung einer Munitionserwerbserlaubnis zehn Jahre vergangen, genügt für das Fortbestehen des Bedürfnisses des Sportschützen die Mitgliedschaft in einem Schießsportverein nach Absatz 2; die Mitgliedschaft ist im Rahmen der Folgeprüfung nach §4 Absatz 4 durch eine Bescheinigung des Schießsportvereins nachzuweisen.

 

Der WSV weist darauf hin, dass das Prüfverfahren mit der Gesetzesänderung noch aufwendiger geworden ist. Das Formular wurde entsprechend angepasst und wird dem Schützen, wie in der Vergangenheit auch, über die zuständige Waffenbehörde übermittelt. Das Innenministerium und die zuständigen Behörden sind informiert, dass der WSV diese Bedürfnisprüfung ohne Übergangsregelung durchführen kann und somit die Verantwortung übernimmt, um sowohl seine Vereine als auch seine verantwortlichen OSM zu entlasten. Auch mit dem neuen Verfahren werden wir in Fällen, wo die Nachweise in begründeten Fällen nicht vollumfänglich erbracht werden können, darauf hinwirken, eine Fristverlängerung bei der Behörde mit nochmaliger Prüfung zu einem späteren Zeitpunkt zu erwirken, um so drohende Widerrufe abzuwenden.

 

In Folge werden wir unser Schießbuch anpassen, da künftig Nachweise für Kurz- und Langwaffen erkennbar sein müssen. Wir empfehlen das Schießbuch dauerhaft zu führen. Nach fünf und zehn Jahren erfolgt die Vorlage beim Verband. Danach erfolgt die Bestätigung des Bedürfnisses durch den Verein und auch dafür benötige ich den Nachweis meiner sportlichen Tätigkeit.  

hier

 

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