Württembergischer Schützenverband 1850 e.V.

Der SV Willmandingen freut sich über den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga (Foto: SV Willmandingen)Am vergangenen Wochenende fanden in Regensburg die Relegationswettkämpfe zur 1. Bundesliga Luftgewehr und Luftpistole statt. Aus unserem württembergischen Verbandsgebiet traten mit der Luftpistole der SV Willmandingen und Gründungsmitglied der Bundesliga, der TSV Ötlingen, an. Bei den Luftgewehrspezialisten ging die junge Mannschaft vom SV Fenken ins Rennen um einen der begehrten zwei Plätze.

 

Luftpistole

Mit zwölf Ringen Vorsprung setzte sich der SV Willmandingen in der Relegation gegen die Konkurrenz durch und wird in der Bundesligasaison 2020/2021 zum sechsten Mal in der obersten deutschen Liga antreten. Damit befinden sich nun fünf württembergische Teams in der Bundesliga Süd Luftpistole: SGi Ludwigsburg, SV Murrhardt-Karnsberg, Sgi Waldenburg, SV Altheim Waldhausen und der SV Willmandingen.

Vor allem Uros Kacavenda auf Position eins für Willmandingen überzeugte mit starken Ergebnissen von 378 und 385 Ringen, was auch in der Bundesliga den einen oder anderen direkten Kontrahenten ins Schwitzen bringen wird.

Team-Chef Frank Bahnmüller ist stolz auf sein Team, dem „nach 2007 und 2014 nun erneut der Aufstieg in die stärkste Liga der Welt gelungen ist“. Für den Verein und auch für den Ort Willmandingen ist dies „eine unglaublich sportliche Sensation“, denn alle stehen hinter ihrer Mannschaft. Das zeigt sich auch daran, dass in dieser Saison sogar beim Heimkampf in der 2. Bundesliga rund 200 Zuschauer in der Halle zu Gast waren.

Die Willmandinger freuen sich in der neuen Saison vor allem „auf die Begegnungen mit den Weltstars und auf viele bekannte Gesichter und Freunde, die (sie) in den letzten 20 Jahren in der 1. und 2. Bundesliga kennenlernen durften“.

Jetzt heißt es erstmal den Aufstieg zu feiern und nach vorne zu blicken. Für die kommende Saison spricht Team-Chef Bahnmüller ganz klar das Ziel aus, den Klassenerhalt zu sichern. Dabei wollen sie gerne den einen oder anderen Favoriten ärgern – wie zuletzt 2017, als sie den damaligen amtierenden Deutschen Meister SV Waldkirch besiegten – und möglichst viele Punkte nach Hause holen. Derzeit ist der SV Willmandingen auf der Suche nach deutscher Verstärkung seiner Mannschaft, um dieses Ziel zu erreichen.

Für den TSV Ötlingen hat es in diesem Jahr nicht gereicht, in die oberste deutsche Liga zurückzukehren. Sie beendeten die Relegation auf dem 4. Platz – weit abgeschlagen von der Konkurrenz, was wohl auch daran gelegen hat, dass einige bekannte Ötlinger Gesichter fehlten.

Als zweiter Aufsteiger wird der SV Hubertus Hitzhofen-Oberzell aus Bayern erstmals Bundesligaluft schnuppern. Die mit Abstand jüngste Mannschaft um die beiden Nationalmannschaftsschützen Paul Fröhlich und Andrea Heckner zeigte mit einigen Topleistungen, dass sie durchaus mithalten können in der nächsten Bundesligasaison.

 

Luftgewehr

SV Fenken (Foto: Sophie Petry)Denkbar knapp verpasste der SV Fenken den Aufstieg in die Bundesliga Luftgewehr. Dabei zeigten die jungen Fenkener richtig gute Leistungen. Der australische Spitzenschütze Dane Sampson führte das Team an und überzeugte mit zweimal 398 Ringen. Nationalkaderschützin Sophie Petry ziehte mit 397 und 395 Ringen mit und auch Markus Abt brillierte mit 393 und 396 Ringen. Auf den Positionen vier und fünf schossen Catharina Westermayer (387/392) und Tobias Huzel (389/386) durchaus gute Wettkämpfe. Jedoch fehlten am Ende gerade einmal zwei Ringe zum Aufstieg. Entsprechend geknickt waren die Sportlerinnen und Sportler doch ihr Blick geht nach vorne und sie werden im nächsten Jahr wieder angreifen.

 

Wir gratulieren dem SV Willmandingen zum Wiederaufstieg in die Bundesliga und drücken allen unseren Mannschaften für die neue Saison die Daumen, dass sie ihre selbstgesteckten Ziele erreichen werden.

 

Weitere Informationen

 

Fotos: SV Willmandingen / Sophie Petry (SV Fenken)

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