Württembergischer Schützenverband 1850 e.V.

2016

Mit 2 Niederlagen sind die Luftgewehrschützen des SV Affalterbach in die neue Bundesligasaison gestartet. Beim 3:2 gegen den SV Niederlauterbach konnten in den Einzelduellen zwar sehr gute Ergebnisse erzielt werden, doch die Bayern hatten am Ende dann doch einen Vorsprung von über 20 Ringen. Hierzu trug auch Olympiateilnehmer Michael Janker mit überragenden 400 Ringen bei. Am zweiten Wettkampftag setzte Gagan Narang gleich zu Beginn ein dickes Ausrufezeichen  gegen den SV Germ. Prittlbach, auch er knackte die magische Marke von 400 Ringen. Leider war dies auch der einzige Punkt, den die Affalterbacher an diesem Tag holen sollten. 4:1 lautete das Schlussresultat.

Shooty Cup 2016Beim diesjährigen RWS Shooty Cup zeigte der WSV-Schützennachwuchs - nicht zum ersten Mal - eine sehr gute Leistung. Hugo Fries, Keanu Poslov­ski, So­phie Bern­hart und Jana Hin­kel schossen in der Vorrunde das beste Ergebnis (736 Ringe) und zogen damit souverän ins Finale ein. Dort erhielten sie Unterstützung von den beiden Olympiateilnehmern Oliver Geis und Selina Gschwandtner. Mit 345,6 Rin­gen mussten sich die Württemberger am Ende dann nur dem Sächsischen Schützenbund geschlagen geben. Toll gemacht!

IMG 4965 zugeschnitten AlfredBei den Weltmeisterschaften der Vorderladerschützen, die vom 13.08. bis 21.08.2016 im ungarischen Sarlóspuszta stattfinden, können wir bereits am ersten Wettkampftag Medaillen württembergischer Schützen bejubeln. In der Disziplin Luntenschlossgewehr stehend 50 Meter wurde Michael Sturm mit 99 Ringen Dritter. Alfred Bailer (Foto/Archiv) erreichte im Wettkampf Vetterli „R“ (50 Meter Perkussionsgewehr stehend) die volle Punktzahl von 100 Ringen und gewann Gold. Zudem gab es noch zwei Silbermedaillen - zum einen in der Mannschaftswertung "Pforzheim" mit Michael Sturm, Robert Wägeli und Raimund Zellner, zum anderen in der Disziplin "Wedgnock (ebenfalls Steinschlossgewehr - jedoch mit Originalwaffen) mit den Schützen Alfred Bailer, Frank Börtzler und Michael Frey.

Sonntagabend, Rio de Janeiro, 18 Uhr MEZ, das olympische Finale der KK 3x40 Schützen beginnt. Mit dabei ist auch der Württemberger André Link (Mundelsheim). Als Siebter der Qualifikation, die nur wenige Stunden zuvor stattfand, hatte er wichtige Namen des Schießsports hinter sich gelassen. Auch Daniel Brodmeier konnte sich als Zweitplatzierter fürs Finale qualifizieren. Mit leichten Anfangsschwierigkeiten wurde Link nach dem Kniendschießen mit 151,5 Ringen auf Platz fünf notiert. Im anschließenden Liegendschießen konnte er diesen Platz halten und befand sich lediglich einen Ring hinter Bronze. Das machte Mut für den Stehendanschlag. Hier schob sich der Württemberger nach der ersten Serie sogar auf den Bronzerang vor. Nach dem einen oder anderen nicht ganz perfekten Schuss musste er seinen Teamkollegen Brodmeier jedoch an sich vorbeiziehen lassen und rutschte wieder auf den fünften Platz ab. Bis zum Ende konnte André Link diesen Rückstand nicht mehr aufholen und schied mit insgesamt 424,6 Zählern sichtlich enttäuscht aus. 

Auch wenn es bei seiner Olympiapremiere nicht zu einer Medaille gereicht hat, so ist dieser fünfte Rang doch ein toller Erfolg. Wir freuen uns bereits auf Tokio 2020!

Bei der Rifle Trophy in München am vergangenen Wochenende konnten sich die Gewehrschützen so kurz vor dem Start der Olympischen Spiele nochmals unter Wettkampfbedingungen beweisen. Dass André Link zurecht für das größte Sportereignis des Jahres nominiert wurde, zeigte er auch dort wieder. In seiner Paradedisziplin Freie Waffe musste er sich im Vorkampf mit 1179 Ringen nur dem Italiener Niccolo Campriani geschlagen geben. Am Ende reichte es für einen starken dritten Rang, über KK-50m gewann er zudem Silber.

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