Württembergischer Schützenverband 1850 e.V.

Zu unserer

Info-Tour 2019 im WSV

laden wir ganz herzlich alle Mitglieder unseres Verbandes ein. Der nächste Termin ist der 17.10.2019 im SK Ehingen/ Bezirk Oberschwaben beim SV Allmendingen.

Alle Details zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie HIER.

Alle Termine können unabhängig der eigenen Kreis- und Bezirkszugehörigkeit wahrgenommen werden. Wir freuen uns auf interessante Diskussionen und einen informativen Austausch und stehen für Fragen und Anregungen zu allen Themen gerne zur Verfügung. 

 

 Info Tour 2019

Aufgrund einiger Vorkommnisse im Bereich Sachkunde, führt der Württembergische Schützenverband seit letztem Jahr Infoabende für seine Ausbilder durch.

 

Termine Informationsveranstaltungen:

 

Samstag, 28.09.2019,
im WSV Schulungszentrum in Ruit
Beginn: 14.30 Uhr

 

Mittwoch, 16.10.2019,
im WSV Schulungszentrum in Ruit
Beginn: 19.00 Uhr

 

Anmeldung erforderlich unter: info(-c-)wsv1850.de

(Diese Termine sind für aktive Sachkundeausbilder!)

 

Eine gesetzeskonforme Sachkundeausbildung gewährleistet den sicheren Umgang mit Waffe und Munition. Es ist unsere Pflicht als Sportschützen, dieser Verantwortung gerecht zu werden. Diese Termine richten sich an alle aktiven Sachkundeausbilder, die noch keine Infoveranstaltung des WSV besucht haben.

 

Drei Sportler, ein Ziel – 24h Schießen, 18 Wettkämpfe, ein Tag voller Spaß und vielen tollen Preisen. Pünktlich um 12 Uhr am Samstagmittag, 21.09.2019, fiel der Startschuss für den Marathon unter den Schießwettkämpfen. 14 Luftgewehr- und 13 Luftpistolenmannschaften bestehend aus jeweils drei Sportlern hatten sich in diesem Jahr angemeldet. Stunden vor dem Wettkampf trafen die Teilnehmer im WSV Schulungszentrum in Ruit ein und verwandelten die 50m KK-Halle zum Schlaf- und Ausruhlager für die kommenden 24 Stunden.

In der Durchgangszeit von 3:45 Stunden musste jeder Sportler einer Mannschaft seinen 40 Schuss Wettkampf absolvieren. Die Reihenfolge der Starts durfte jedes Team individuell festlegen. Mit einer taktisch klugen Planung blieb also auch für jedes Teammitglied ausreichend Zeit zum Schlafen, Essen und Erholen. Für die Einzelwertung wurden alle sechs Wettkämpfe eines jeden Sportlers addiert. Für die Mannschaftswertung waren es in Summe 18 Wettkämpfe. Nach insgesamt sechs Durchgängen standen dann die Einzel- und Mannschaftssieger fest – auf sie warteten tolle Sach- und Geldpreise. Nach 240 Wettkampfschüssen pro Person, also 720 Mannschaftsschüssen will man meinen, dass es eindeutige Sieger und Abstände gibt. Doch es blieb, vor allem mit dem Luftgewehr, spannend bis zum letzten Schuss – mit einem unerwarteten Ausgang.

 

Wettkampfverlauf mit dem Luftgewehr

Das besondere beim 24h Team Cup ist es, dass sich die Mannschaften selbst einen Teamnamen geben können, der manchmal schon einiges über sie verrät. Nach 240 Wettkampfschüssen pro Person, also 720 Mannschaftsschüssen will man meinen, dass es eindeutige Sieger und Abstände gibt. Doch es blieb, vor allem mit dem Luftgewehr, spannend bis zum letzten Schuss. In der Einzelwertung ging zunächst Kathrin König aus Isny in Führung. Eine Führung, die sie bis kurz vor Schluss behalten sollte. Führendes Team waren die „De Jojo’s“. Die vermeintlich schwierigste aller Runden in Mitten der Nachtstunden brachte einen Führungswechsel mit. Das Team „Havana-Club“ übernahm in den ersten Stunden des Sonntags erstmals die Führung in der Mannschaftswertung und erwartete mit acht Ringen Vorsprung den Sonnenaufgang. Die Führende der Einzelwertung Kathrin König zeigte keine Müdigkeit und blieb auch nach dem vierten Wettkampf ganz vorne. Mit den ersten Sonnenstrahlen gab der „Havana-Club“ nun richtig Gas und baute seine Führung aus – das sollte am Ende nicht mehr aufzuholen sein. Doch die Einzelwertung verhieß Spannung pur. Denn nach 200 absolvierten Wettkampfschüssen trennte Kathrin König aus Isny und Lydia Schiele vom Havana-Club lediglich ein einziger Ring. Der letzte Wettkampf war hier also siegentscheidend. Und dieser war am Sonntag einige Minuten vor 12 Uhr beendet. Das Team „Havana-Club“ gab die Führung nicht mehr ab. Die versprochene Spannung in der Einzelwertung wurde erfüllt und brachte eine überraschende Wende mit sich. Lydia Schiele (Havana-Club) zeigte noch einmal eine konstante Leistung und man merkte ihr die Anstrengung der letzten 24 Stunden nicht an. Genau das brachte der letztjährigen Landesschützenkönigin zum Schluss den Sieg. Auf der Zielgeraden setzte sie sich an die Spitze und stand damit sowohl im Einzel- als auch im Teamwettbewerb ganz oben auf dem Podest.

 

„Ich freue mich sehr über den Einzelsieg aber besonders über den Mannschaftserfolg, denn wir sind als Team hierhergekommen und deswegen bedeutet dieser Sieg nochmal etwas mehr. Die letzten 24 Stunden waren sehr spannend für mich. Ich habe noch nie so lange geschossen und es war eine tolle Erfahrung zu erleben, wie man selbst so ist, wenn man nachts schießt und nicht schläft.“
(Lydia Schiele, Havana-Club)

 

Luftgewehr TeamLuftgewehr Einzel

 

Top-Schützen mit der Luftpistole nicht zu schlagen

Im Pistolenbereich versprach das Starterfeld schon vor dem ersten Schuss Spannung, da eine bunte Mischung aus Spitzen- und Breitensportlern am Start war. Der Bundesligist aus Ludwigsburg stellte als Saisonvorbereitung für die Anfang Oktober beginnende Ligarunde zwei Teams (Dream Team 1 und 2), bestehend aus Schützen der ersten und zweiten Mannschaft in Ludwigsburg. Und so war im Vorfeld schon vielen klar, für den Sieg braucht es Spitzenergebnisse. So kam es, wie es kommen sollte – das „Dream Team 1“ schoss sich nach der ersten Wettkampfrunde bereits mit 34 Ringen Vorsprung auf Platz eins und, so viel sei vorweggenommen, gab diese Führung auch nicht mehr ab. Für die Erstligaschützen Aaron Sauter, René Potteck und Franz Roth war es ein Start-Ziel-Sieg. Doch was die weiteren Platzierungen angeht, da war es spannend bis zum Schluss. In der Einzelwertung startete Aaron Sauter, der vielen Schießsportexperten als Nationalmannschaftsschütze mit der Schnellfeuerpistole bekannt ist, mit hervorragenden 385 Ringen. Verfolgt wurde er von Joachim Haller, ebenfalls ein international sehr erfolgreicher Sportler im Bereich Vorderladerschießen, mit 380 Ringen. Die beiden sollten sich noch länger ein enges Duell liefern. Der konstant Drittplatzierte René Potteck steigerte sich von Wettkampf zu Wettkampf – hier deutete sich an, dass er vorne ins Geschehen eingreifen will. Nach Runde vier hatte das „Dream Team 1“ 139 Ringe Vorsprung und war damit uneinholbar für die Verfolger vom „SV Hirschlanden 1“ und dem „SV Niedernhall“. Der Grund für den enormen Vorsprung der Ludwigsburger waren zwei absolute Spitzenergebnisse von Aaron Sauter und René Potteck, denen die Nachtschicht am Schießstand scheinbar gar nichts ausgemacht hat. 386 und 385 Ringe standen am Ende auf der Anzeigetafel – doch da war noch nicht das Topresultat des Tages dabei. Sauter hatte nach 160 Wettkampfschüssen 14 Ringe Vorsprung auf Joachim Haller, der eine konstante Wettkampfserie auf die Scheibe brachte. Richtig spannend aber sollte der Kampf um Platz zwei und drei werden, denn Potteck schoss sich mit seinem Spitzenergebnis auf zwei Ringe heran und zwei Wettkämpfe sollten noch folgen. Im sechsten und letzten Wettkampf zauberte der Sieger aus dem letzten Jahr die Tagesbestleistung aufs Tableau – 387 Ringe brachten ihm endgültig die Silbermedaille. Um an seinem Teamkollegen Aaron Sauter vorbeizuziehen reichte es aber nicht, der mit 380 Ringen den fünften von sechs Wettkämpfen mit einem Ergebnis über 380 Ringe beendete.

 

„Es war das erste Mal, dass ich so etwas mitgemacht habe. Ich habe es mir nachts schwieriger vorgestellt, als es tatsächlich war. Mit meinen Ergebnissen bin ich top zufrieden.“
 (Aaron Sauter, Dream Team 1)

 

Joachim Haller beendete das Event auf Platz drei und musste sich zum Schluss geschlagen geben. In der Mannschaftswertung siegten die Ludwigsburger „Dream Team 1“ deutlich vor dem „SV Hirschlanden 1“ und dem Team „Hohenstaufen“, die sich auf der Zielgeraden noch einen Platz auf dem Podest sicherten.

Luftpistole TeamLuftpistole Einzel

 

 

Rundherum

Der 24h Team Cup 2019 ist vorbei und war eine rundum gelungene Veranstaltung. Es war ein Wochenende geprägt von hervorragender Stimmung unter allen Teilnehmern, leckerer Versorgung beinahe rund um die Uhr durch unsere Küchenmädels, einer reibungslosen Durchführung mit Hilfe unserer Kampfrichterexperten und der optimalen Planung unseres Organisationsteams. Wir sagen Danke und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr: 19.-20.09.2020.

 

"Man lernt sehr sehr viel über sich selber bei diesem Event. Es ist definitiv ein Erlebnis, das im Gedächtnis bleibt und ich kann es jedem nur empfehlen."
(Lydia Schiele nach ihrem Doppelsieg)

 

Weitere Informationen zum 24 Stunden Team Cup 2019

hier

 

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