Württembergischer Schützenverband 1850 e.V.

Armbrustschießen erinnert die meisten wahrscheinlich eher an Wilhelm Tell
als an eine moderne Sportart. Doch seit dem legendären Apfelschuss hat sich die
Armbrust von ihrem Einsatz bei der Jagd und der Stadtverteidigung im Mittelalter
zu einem wahren Hightech-Sportgerät entwickelt.

Zumeist ist der Querbogen auf einen Luftgewehrschaft aufgebaut. Gezielt
wird ähnlich wie beim Gewehrschießen durch ein Diopter und ein Ringkorn, wobei
eine kleine Wasserwaage hilft, die Armbrust immer in der gleichen Lage zu
halten. Ist der Bogen (zumeist aus Karbon gefertigt) gespannt, legt man einen
Pfeil auf eine Schiene und mit dem Abdrücken löst sich die Bogenspannung und
lässt den Pfeil (auch Bolzen genannt) ins Ziel fliegen. Hinter der Zielscheibe
befindet sich ein Bleistück, in dem der Pfeil stecken bleibt und dann vom
Schützen für den nächsten Schuss wieder herausgedreht wird.

 

© Mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Schützenbundes